Unsere Arbeit

Datenerhebung im Rahmen eines Monitorings der Gesundheits- und Pflegeberufe in Sachsen

Die Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegebereich gelten unter anderem angesichts von Stichworten wie häufigen Überstunden, geringer Bezahlung und körperlicher Anstrengung als herausfordernd. Das vom Sächsischen Staatsministerium für Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) durchgeführte Monitoring der Gesundheits- und Pflegeberufe zielte darauf ab, Informationen zu den tatsächlichen Arbeitsbedingungen der Beschäftigten dieser Berufsfelder sowie der grundsätzlichen Versorgungslage in Sachsen zu gewinnen.

Für die Ermittlung der individuellen Bedarfslagen der verschiedenen Akteursgruppen hat das f-bb eine umfangreiche Onlinebefragung konzipiert und durchgeführt. Hierzu wurden Teilnehmende mittels digitaler und postalischer Akquisemaßnahmen rekrutiert. Insgesamt konnten rund 1.100 Auszubildende, Beschäftigte, Selbstständige sowie rund 500 Versorgungseinrichtungen befragt werden. Die Ergebnisse der Befragung verweisen unter anderem auf einen ausgeprägten Mehrbedarf an Fachkräften in den sächsischen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus auf positive Zusammenhänge zwischen persönlicher Arbeitszufriedenheit, individuellem Gesundheitszustand und der Arbeit in Teilzeit.

Die Erhebung von Bedarfslagen gleich mehrerer Zielgruppen der Gesundheits- und Versorgungslandschaft Sachsens hat die Möglichkeit eröffnet, Herausforderungen wie den Fachkräftemangel und die oftmals geringe Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften aus mehreren Perspektiven zu beleuchten. Besonderes Augenmerk wurde auf die Anschlussfähigkeit der Analysen an die amtlichen Daten gelegt, um eine Nachnutzbarkeit der Erkenntnisse im weiteren Verlauf des Monitorings der Gesundheits- und Pflegeberufe zu gewährleisten.

Auftraggeber

Laufzeit

01.04.2024 - 30.11.2024

Ihre Ansprechpartnerinnen

Lydia Schmidt
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Sabrina Lorenz
Telefon: +49 911 27779-91
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